Hebloser Schiedsrichter bei Baseball-Schulmeisterschaft

Amöneburg Admirals gewinnen zu ersten Mal

 

Traditionell fanden auch in diesem Jahr am letzten Mittwoch vor den Sommerferien die Nordhessischen Schul-Baseballmeisterschaften statt. Ausrichter war diesmal das Baseballteam der Stiftsschule St. Johann, die Amöneburg Admirals. In ihrem vierten Anlauf gelang diesmal nach vorangegangenen drei Vizemeistertiteln in Folge endlich der Sieg. Fabian Schütz und Florian Benner von den Heblos Rabbits waren die Schiedsrichter, welches das Turnier leiteten.

 

Vier Schulmannschaften waren nach Kirchhain auf das Baseballfeld in den Ohmwiesen hinter dem Festplatz angereist. Außer den Gastgebern aus Amöneburg kämpften die Abonnementssieger der vergangenen Jahre, die Fritzlar Saints von der Ursulinenschule Fritzlar und die Gießen Hawks von der August-Hermann-Francke Schule Gießen, um den Titel. Hinzu kam die in diesem Schuljahr neu gegründete Baseballmannschaft der Gesamtschule Allendorf/Lumda, die Rattlesnakes, die bereits im ersten Spiel, das zugleich das erste Halbfinale war, auf die späteren Sieger trafen. Die im Schnitt älteren Amöneburger konnten gegen die Rattlesnakes in den ersten beiden Innings jeweils relativ schnell drei Aus erreichen, so dass die noch junge und unerfahrene Truppe aus Allendorf/Lumda keine Runs erzielen konnte. Die Admirals trafen die Bälle besser und lagen nach zwei Innings mit 13:0 in Front. Dass die Rattlesnakes in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits gut gelernt haben, wie Baseball gespielt wird, bewiesen sie im dritten Inning mit ihren ersten zwei erzielten Runs. Enstand: 13:2

 

 

Im zweiten Halbfinale standen sich mit den Gießen Hawks und den Fritzlar Saints die Seriengewinner der letzten sechs Meisterschaften gegenüber. Entsprechend spannend war der Spielverlauf.  Nach der ersten Inning führten die Saints 3:2, die Hawks konterten zum 4:3 nach zwei Innings, so dass im letzten Inning die Entscheidung herbeigeführt werden musste, da bereits über eine Stunde Spielzeit vergangen war. Angesetzt waren die Begegnungen auf jeweils vier Innings oder 1:15 Stunden.  Die Saints, die zuerst am Schlag waren, konnten im 3. Inning vier Runs vorlegen. Unter diesem Druck und dank einer starken Defensive der Saints konnten die Hawks, die in diesem Jahr auf einige ihrer älteren Spieler verzichten mussten, nicht noch einmal aufholen und erzielten nur noch einen Run. Somit stand nach dem 7:5 Endergebnis das Team der Fritzlar Saints als zweiter Endspielteilnehmer fest.

 

 

Das Spiel um Platz drei zwischen den Allendorf/Lumda Rattlesnakes und den Gießen Hawks sah zunächst aus wie eine klare Sache für den Titelverteidiger aus Gießen. Am Ende des ersten Innings führten die Hawks bereits 10:0. Nun besannen sich die Rattlesnakes aber ihre Qualitäten, verkürzen auf 3:10 und stellten in der Defensive  Können unter Beweis, indem sie den Hawks ohne weitere Punkte drei Aus zufügten. Abschließend konnten sie keine weiteren Punkte erzielen, so dass am Ende die Gießen Hawks mit 10:3 als Gewinner des kleinen Finales feststanden.

 

 

Das Finale zwischen den Fritzlar Saints und den Amöneburg Admirals hielt alles, was man sich von einem Baseballspiel erhofft. Gute Pitcher machten den Schlagleuten das Leben schwer, trotzdem gab es eine ganze Reihe von guten Hits und sauberer Defensivarbeit im Feld. Vor allem erlebten die Zuschauer Spannung pur. Konnten die Admirals ihre Kontrahenten im ersten Inning auf null Runs halten und ihrerseits 3 Runs erzielen, drehten die Saints in der zweiten Inning den Spieß um, verbuchten zwei eigene Runs und ließen keine weiteren ihrer Gegner zu. Zu Beginn des dritten Innings  fügten die Fritzlarer weitere zwei Runs hinzu, so dass sie nun 4:3 führten. Postwendend konterten die Admirals mit zwei Punkten zum 5:4 aus ihrer Sicht. Gespielt war eine Stunde, so dass es ein viertes und entscheidendes Inning gab. Nur bei Gleichstand am Ende des Spiels wird in Zusatzdurchgängen so lange weitergespielt, bis ein Sieger feststeht. Im vierten Durchgang legten die Saints weitere drei Runs vor, zum Zwischenstand von 7:5 für Fritzlar. Für die Admirals bedeutete dies, dass sie zwei Runs zum Ausgleich und einem Zusatzinning erzielen mussten, drei Runs fehlten zum Sieg und dem Gewinn des Pokals. Durch zwei Doubles in Folge (Schläge, die den Schlagmann bis zum zweiten Base vorrücken lassen) und einem Single konnten die Admirals zwar schnell den Ausgleich erzielen, standen dann aber mit zwei Aus kurz vor der Verlängerung. Durch eine unklare Spielsituation und Verwirrung bei den Saints, die dachten sie hätten das dritte Aus geschafft, konnte ein weiterer Amöneburger über die Homeplate sprinten und somit den Siegpunkt erzielen. Der Fritzlarer Pitcher warf zwar den 3.Strike, doch sein Catcher konnte ihn nicht fangen. Somit war dieses nach den offiziellen Baseballregeln kein vollendetes Aus, und der Schlagmann schaffte es vor dem geworfenen Ball am ersten Base sicher zu sein, und sein Kollege vom 3.Base holte derweilen den siegbringenden Run. Nach kurzer Diskussion mit den regelfesten und auch lizensierten Umpire (Schiedsrichter im Baseball) der Heblos Rabbits stand der erste Sieg der Amöneburg Admirals bei den Nordhessischen Schul-Baseballmeisterschaften fest.

 

Ergebnisse:

 

1. Halbfinale:        Allendorf / Lumda Rattlesnakes – Amöneburg Admirals  2:13

 

2. Halbfinale:        Fritzlar Saints – Gießen Hawks                                                     7:5

 

 

 

Spiel um Platz 3:  Allendorf / Lumda Rattlesnakes – Gießen Hawks                3:10

 

Endspiel:                Fritzlar Saints – Amöneburg Admirals                                       7:8

 

Nordhessischer Baseball-Schulmeister 2014 Amöneburg Admirals
Nordhessischer Baseball-Schulmeister 2014 Amöneburg Admirals

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